Dornier Do27
  • Typ: Dornier Do 27 A-4
  • Kennz.: D-EBAC
  • Werk Nr.: 381
  • Baujahr: 1959
  • Stationiert: Gelnhausen
  • Motor: 6-Zylinder-Boxermotor Lycoming GO-480 B1A6
  • Leistung: 270 PS (199 kW)
  • Startmasse: 1.744 kg
  • Mitflug: Bis zu 5 Personen
  • Besonderheit: Original Bundeswehr-Lackierung über Sondergenehmigung erhalten

Dornier Do 27

Die Dornier Do 27 ist der erste deutsche Flugzeugentwurf, der nach dem zweiten Weltkrieg in Großserie ging. Über 600 Exemplare wurden in verschiedenen Versionen gebaut. Sie ist als 6-sitziges, einmotoriges Mehrzweckflugzeug konstruiert worden und verfügt über hervorragende Kurzstart und Kurzlandeeigenschaften.

Sie ist das einzige Flugzeug in ihrer Kategorie, das über 600 kg Zuladung verfügt. Die Verwendung war vorwiegend militärisch, sowohl bei der Bundeswehr, als auch in zahlreichen anderen Streitkräften weltweit. Die Do 27 wurde für jene Aufgaben eingesetzt, die später von Hubschraubern erledigt wurden (Einsatz als Flugschulungs-, Aufklärungs-, Verbindungs-, Rettungs-, Tarnüberwachungs-, und Vermessungsflugzeug).

Doch auch schon vor der Ausmusterung aus der Bundeswehr wurde sie im zivilen Bereich eingesetzt - und wird es bis heute. Am berühmtesten ist die in Zebrastreifen lackierte Do 27 des Tierforschers Bernhard Grzimek.

Von den über 600 gebauten Do 27 fliegen weltweit noch ungefähr 40. Somit spielt die Dornier Do 27 eine seltene und besondere Rolle als Oldtimer in der deutschen Luftfahrt.

Die D-EBAC wurde 1959 bei Dornier in Oberpfaffenhofen mit der Werknummer 381 gebaut. Sie wurde bis zu ihrer Ausmusterung 1970 ausschließlich bei den Heeresfliegern eingesetzt. Später flog sie viele Jahre beim Aeroclub Gelnhausen e.V. bis sie 2008 an eine private Haltergemeinschaft verkauft wurde. Mit ihrer originalen Lackierung ist sie immer noch in Gelnhausen stationiert und wird dort liebevoll erhalten und geflogen.

02.06.1959 Als Model Do 27 A-3 in Dienst gestellt. Einheit und Kennzeichen unbekannt. Verbleib bei Dornier bis Juni 1960
14.06.1960 Von Dornier zur Heeresfliegerstaffel 8 nach Oberschleißheim abgegeben. Kennzeichen PG+102
Juli 1960 Teilnahme an der Karlsruhe Ralley.
23.08.1961 Zur Heeresfliegerstaffel 7 nach Rheine Bentlage überstellt.
November 1961 Einheit nach Celle verlegt.
21.08.1964 Zur 3./Heeresfliegerbataillon 1 nach Hildesheim abgegeben.
26.05.1967 In Hildesheim auf A-5 Standard gebracht. Kennzeichen PA+323.
13.11.1967 Kennzeichen 56+76.
22.07.1969 Zur 2./Heeresfliegerbataillon 100 nach Rheine.
09.06.1970 Außerbetriebnahme
10.02.1971 Zivilkennzeichen D-EBAC zugeteilt.
24.04.1971 Verkauf durch die Vebeg an den Luftsportverein Seligenstadt. Abgemeldet.
14.07.1971 Überführungsgenehmigung Rheine nach Egelsbach erteilt.
Oktober 1971 Eintrag in die Luftfahrzeugrolle als Do 27 A-4. Stationiert in Zellhausen.
September 1978 Verkauf an den Aeroclub Gelnhausen e.V. Verwendung als Absetz- und Schleppflugzeug.
26.01.2008 Verkauf an Haltergemeinschaft. Standort Gelnhausen.

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